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"Migration, Integration und die Zukunft unserer Kirche" Der Beauftragte für Migration und Integration der EKBO bietet Ihnen auf diesen Seiten Informationen und Materialien über die kirchliche Arbeit in den Bereichen Migration, Flucht, Asyl und Integration.
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Die kirchliche Arbeit im Bereich Migration und
Integration orientiert sich am christlichen Menschenbild, an den
allgemeinen Menschenrechten und an den Grundnormen einer gerechten
Sozialordnung. Sie will in Kirche und Gesellschaft daran mitwirken,
dass "das Recht der Menschen auf ein menschenwürdiges Dasein und eine
gerechte Teilhabe an den Gütern dieser Erde möglichst umfassend zum
Tragen kommt. Dies wird eine dauerhafte Aufgabe bleiben." (Gemeinsames
Wort der Kirchen zu den Herausforderungen durch Migration und Flucht,
1997, S. 8). In der zunehmend interkultureller werdenden kirchlichen
und gesellschaftlichen Realität wird es immer wichtiger, Prozesse der
Selbstvergewisserung und Identitätsbildung zu stärken, den Umgang mit
gesellschaftlicher Vielfalt und Verschiedenheit einzuüben,
Konfliktfähigkeit und die Befähigung zu Aushandlungsprozessen in
gegenseitigem Respekt zu lernen und einen Konsens über die von allen zu
respektierenden grundlegenden Werte herzustellen.
Aufgaben des Beauftragten für Migration und Integration:
Der Beauftragte für Migration und Integration |
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2010 ist das "Jahr der Europäischen Kirchen zu Migration". Es soll das Engagement der Kirchen für Fremde deutlich machen. Es ist begründet in der biblischen Botschaft, die die Würde eines jeden Menschen verbürgt. Neben den gesellschaftlichen Herausforderungen sollen vor allem die Chancen in den Blickpunkt rücken, welche durch weltweite Wanderungsbewegungen entstehen. Kulturelle und ethnische Vielfalt sind eine Bereicherung - auch für das kirchliche Leben. Durch die deutliche Sichtbarkeit kirchlicher Positionen in Wort und Tat soll der gemeinsame Einsatz der Kirchen für eine Gesellschaft unterstrichen werden, die Migrantinnen, Migranten, Flüchtlinge und ethnische Minderheiten einbezieht. Auf politischer Ebene sollen deren Zugang für Bildung gewährleistet, ihre gesellschaftliche Teilhabe verbessert und wirksame Programme zu ihrer Aufnahme in Europa entwickelt werden.Gottesdienste
